Datenschutz ist uns wichtig

Für ein optimales Surferlebnis empfehlen wir Ihnen, der Verwendung von Cookies zuzustimmen. Manche Cookies sind essentiell für die Funktion dieser Website und können daher nicht abgewählt werden. Andere Cookies helfen uns, die Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Durch Cookies von Drittanbietern erhalten Sie Zugriff auf Social Media Funktionen und erhalten auf Sie persönlich zugeschnittene Werbeanzeigen. Einige unserer Cookies werden in den USA verarbeitet. Wenn Sie diese Cookies akzeptieren, stimmen Sie der Verarbeitung dieser in den USA zu. Der EuGH stuft die USA als ein Land mit unzureichenden Datenschutzregulierungen ein. Es besteht das Risikio, dass Ihre Daten von US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken genutzt werden können.

Mit Klick auf „Details“ oder unsere Datenschutzerklärung (mit Detailinformationen zu den eingesetzten Cookies) sowie unter Impressum erhalten Sie weitere Informationen. Die Einstellungen können jederzeit unter „Cookie-Einstellungen“ im Fußbereich der Website rechts angepasst werden.

Nur mit den notwendigen Cookies, ist diese Website funktionsfähig. Sie ermöglichen grundlegende Funktionen wie die Seitennavigation. Diese Cookies werden vom Betreiber der Website ausgespielt und werden nur an diese Seite übermittelt.

Statistik-Cookies helfen uns als Website-Betreiber zu verstehen, wie User:innen mit unseren Inhalten interagieren und welche Seiten besucht werden. Die Informationen werden gesammelt und anonym an unseren Dienstleister weitergegeben.

Hier verwendete Cookies:

 

  • Google Analytics - Speicherdauer 14 Monate

ALLES ÜBER

Pleuraempyem / Rippenfellvereiterung

Eine Eiteransammlung im Pleuraraum, dem Raum zwischen dem Rippenfell (parietale Pleura) und dem Lungenfell (viszerale Pleura), wird als Pleuraempyem bezeichnet. 

Symptome &
Ursachen

Einerseits gibt es bei einer Rippenfellvereiterung allgemeine Symptome wie Fieber, Husten mit oder ohne Auswurf,  Schwäche und Abgeschlagenheit. Lokal können Schmerzen an Brustwand und Rücken, meistens in den unteren Brustkorbabschnitten, auf eine Rippenfellvereiterung hindeuten. Bei fortgeschrittenen Befunden können auch Schwellungen und Rötungen an der Brustwand sowie Schwartenbildung auftreten.

Die häufigste Ursache für ein Pleuraempyem ist eine vorangegangene oder aktuell bestehende Lungenentzündung, von der Krankheitserreger in den Pleuraraum gelangen. Weitere Ursachenbeispiele sind andere Lungenerkrankungen wie perforierte Lungenabszesse, Unfallfolgen, vorangegangene Operationen im Brustkorbbereich oder auch entzündliche Baucherkrankungen, die durch das Zwerchfell Anschluss an den Pleuraraum finden. 

Diagnose

Neben der Anamnese und der körperlichen Untersuchung hat die Labordiagnostik von Blut einen hohen Stellenwert. Weiterhin sind Ultraschall, Röntgen und Computertomografie gängige Untersuchungsverfahren. Regelmäßig wird auch eine Spiegelung der Atemwege durchgeführt. Labor, cytologische und mikrobiologische Untersuchungen von gewonnenen Proben (ultraschallgestützte Punktion von pleuraler Flüssigkeit, bronchoskopisch gewonnene Präparate von Bronchialsekret etc.) vervollständigen die Diagnostik. 

Behandlung

Die Behandlung eines Pleuraempyen ist abhängig von Ausmaß und Stadieneinteilung. Regelhaft erfolgt eine Antibiotika-Therapie, idealerweise nach Testung der Keime auf die Antibiotika-Empfindlichkeit im mikrobiologischen Labor.

In einem relativ frühen Stadium kann eine Brustkorbdrainage (Drainage des Pleuraraumes zur Ergussableitung über einen kleinen Schnitt zwischen den Rippen) neben der antibiotischen Therapie ausreichend sein. Ergänzend kann über die Drainage auch eine Spülung durchgeführt werden, z. B. mit bestimmten desinfizierenden Lösungen.

Bei längerem Bestehen des Pleuraempyems kommt es regelhaft zu sogenannten Kammerungen im Brustkorb, die durch eine alleinige Thoraxdrainage nicht entlastet werden können. Hier wird eine OP nötig, die meist minimal-invasiv (Schlüssellochchirurgie) durchgeführt wird. Dabei werden alle Kammerungen eröffnet, die Flüssigkeit abgesaugt und die entzündlichen Beläge, die sich nahezu immer bilden, von Lungenoberfläche und Rippenfell entfernt. Diese Beläge „fesseln“ die Lunge, sodass die Entfernung nötig ist, um eine normale Wiederausdehnung der Lunge zu erreichen.

Bei noch längerem Bestehen des Pleuraempyems kommt es aus den entzündlichen Belegen zu einer erheblichen Schwartenbildung (bis zu Daumendicke) am Rippen- und Lungenfell. Diese sind – selbst wenn das Entzündungsgeschehen durch die Antibiotikatherapie zurückgedrängt werden konnte, – mit einer deutlichen Einschränkung der Lungenleistung und somit der körperlichen Leistungsfähigkeit einhergehend. Dieses erfordert dann eine große OP zur Entschwartung, die meist langdauernd ist und nicht mehr minimal-invasiv durchgeführt werden kann. Bei diesen Spät-Operationen kann eine vollständige Wiederausdehnung der Lunge nicht immer erreicht werden. Von daher ist es wünschenswert, ein Empyem frühzeitig zu therapieren, um die zuletzt genannten Spätkomplikationen und Operationen zu vermeiden.


 

Beratung & Hilfe

Ein Klinikaufenthalt ist für jeden eine besondere Herausforderung und wirft viele Fragen auf.

Hier finden Sie verschiedene Ansprechpartner, die Ihnen bei unterschiedlichen Problematiken zur Seite stehen. 

 

MEHR HIERZU


 

Gesundheitsgeschichten



Warum unsere Patient:innen uns so schätzen, das lesen Sie hier.

ZU DEN BERICHTEN