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ALLES ÜBER

Asthma

 

Asthma bronchiale ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege (Bronchien). Oft wird sie von Allergien verursacht, die eine Entzündungsreaktion der Bronchien durch eingeatmete Fremdstoffe (Pollen, Milben, Tierhaare) hervorrufen. Häufig sind aber die Auslöser nicht direkt ersichtlich („nicht allergisches Asthma bronchiale“). Auch virale Infekte und äußere Reize wie Zigarettenrauch können Entzündungsreaktion auslösen und das Asthma akut verschlechtern. 

Symptome &
Ursachen

Pfeifende Atmung, Husten, Engegefühl in der Brust, Kurzatmigkeit und Luftnot gehören zu den typischen Asthmasymptomen. Diese treten häufig in den frühen Morgenstunden und nachts auf. Ob ein Mensch an Asthma erkrankt oder nicht, hängt von der teils angeborenen Bereitschaft der körpereigenen Abwehrmechanismen ab, eine Entzündungsreaktion dauerhaft auszubilden. Als Folge der Entzündung kommt es in den Atemwegen zu einer Schleimhautschwellung, zu einer vermehrten Bildung von zähem Schleim und zu einer Überempfindlichkeit der Bronchien.

 

Diagnose

Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt über Auftreten und Art der Symptome, aber auch möglichen Auslösern ist ein Lungenfunktionstest maßgeblich. Er gibt Auskunft, ob und in welcher Form eine Atemeinschränkung vorliegt. Asthma-Patient:innen fällt vor allem das Ausatmen schwer. Daher ist vor allem die Menge an Luft, die Patient:innen schnell und voller Kraft ausatmen können, sowie die Menge der  zurückbehaltenen Luft in der Lunge zu beachten. Auch ein Allergietest, Röntgen der Lunge, eine Blutgasanalyse sowie die ausgeatmete Konzentration von Stickstoff (NO) und dieSputum-Diagnostik, bei der der Hustenauswurf näher untersucht wird, werden für eine Diagnose eingesetzt.

 

Behandlung

Auch wenn Asthma bislang nicht heilbar ist, kann die Erkrankung durch Medikamente, die Vermeidung der im Einzelfall bedeutsamen Auslöser und durch bestimmte Atemtechniken meist gut behandelt werden. Die meisten Patient:innen können nach individuell  angepasster Medikation und das Erlernen spezieller Verhaltensweisen ein weitgehend beschwerdefreies Leben führen.

Wir helfen Ihnen gerne, auf Basis neuster Forschungserkenntnisse gemeinsam eine passgenaue Ihre Therapie zu entwickeln. Patient:innen mit sehr schwerem  Asthma bieten wir Hilfe bei differenzialdiagnostischen Fragestellungen (z. B. Vocal Cord Dysfunction und Churg-Strauss-Syndrom), bei der Indikationsstellung zur Therapie mit sogenannten Biologika und bei Vorliegen einer allergischen bronchopulmonalen Aspergillose. In unserem Allergielabor werden Intrakutantestungen, unspezifische inhalative Provokationen, Allergenprovokationen, auch unter gutachterlichen Gesichtspunkten, und spezielle Provokationsuntersuchungen bei der Frage Analgetikaasthma oder Sulfitasthma durchgeführt.

Unsere Abteilung für physikalische Therapie führt Asthmaschulungen durch und unterstützt die medikamentöse Behandlung durch gezielte Atemtherapien am Patientenbett und in der Gruppe. In dem auf dem Klinikgelände gelegenen Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) und dem  Pneumologischen Forschungsinstitut (PRI) werden Studien zur medikamentösen Asthmatherapie und zur Prävalenz von Asthma bronchiale durchgeführt.

 

 

Video: Asthma kurz und verständlich


Interview mit Prof. Klaus Rabe


 

Beratung & Hilfe

Ein Klinikaufenthalt ist für jeden eine besondere Herausforderung und wirft viele Fragen auf.

Hier finden Sie verschiedene Ansprechpartner, die Ihnen bei unterschiedlichen Problematiken zur Seite stehen. 

 

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