Gesundheitsgeschichten

 

„Ich hatte schon mit 
dem Leben 
abgeschlossen!“

Lymphknoten-Metastase: Operationen, die vor wenigen Jahren noch nicht möglich gewesen sind, schenken Patienten zusätzliche Lebenszeit

Wenn nur die
LungenClinic noch
helfen kann

Ja, sein Leben hing am seidenen Faden, aber er ist nicht gerissen. Jürgen Jess ist überzeugt, dass er diesen Umstand der LungenClinic, genauer dem Personal der LungenClinic, zu verdanken hat. Allen voran dem Chefarzt der Thoraxchirurgie Dr. Christian Kugler (Foto). „Jede Visite war immer eine Verheißung“, so der inzwischen weitgehend genesene Patient. Doch der Weg der Genesung war steinig.

3,2 cm große Lymphknoten-Metastase auf Höhe der Lunge war 
vom zuvor behandelnden Arzt nicht entdeckt worden

„Ich hatte schon mit dem Leben abgeschlossen!“ Diese Worte klingen noch bedeutsamer, weil Jürgen Jess erläutert, dass nur wenige Tage nach seiner Einweisung in die LungenClinic seine einzige Schwester im Alter von 81 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben war. Aber er hatte keine Zeit zu trauern, nachdem bei ihm im Februar eine 3,2 cm große Lymphknoten-Metastase auf Höhe der Lunge gefunden worden war. Dabei dachte er, alles sei wieder gut. Schließlich war er Weihnachten 2021 mit der Diagnose tumorfrei aus einer anderen Klinik entlassen worden.

Allerdings hatte er da so ein Gefühl und sich auf eigene Faust im Februar 2022 noch einmal untersuchen lassen. Und diese Aufnahmen zeigten eindeutig wieder einen Feind in seinem Körper, der mit 3,2 cm auch noch vergleichsweise groß und in seiner Lage so kompliziert war, dass der hinzugezogene Kieler Mediziner nur erwidern konnte, dass er im Umfeld Kiel niemanden kenne, der eine solche Operation mit absoluter Sicherheit durchführen könne. 

Da kann nur noch die LungenClinic Grosshansdorf 
helfen, so der Experte aus Kiel

Während Jürgen Jess die Nachricht noch verarbeitete, nicht verstehen konnte, warum das Märtyrium kein Ende nahm: Seit der vergleichsweise harmlosen Erstdiagnose weißer Hautkrebs im Jahr 2018 war danach schnell nichts mehr harmlos gewesen. Es folgten Chemo, Operationen in verschiedenen Krankenhäusern, die Jürgen Jess zwischen „bemüht, aber überfordert“ und „katastrophal“ einordnet, und mit der Entfernung von rund 30 der rund 600 Lymphknoten im Körper einherging. Und dann hatte es doch geheißen, alles sei endlich wieder gut?!

„Die LungenClinic in Grosshansdorf, genauer Chefarzt Dr. Kugler, der wird ihnen helfen können!“ Mit diesen Worten hatte der Kieler Facharzt Jürgen Jess aus seinen Gedanken gerissen und dann ging alles schnell. Am 30. März erfolgte die Entfernung der Lymphknoten-Metastase. Und da 90 Prozent nekrotisch, also bereits abgestorben, waren, war besondere Feinarbeit bei geöffneten Thorax verlangt. Die Operation verlief gut, doch statt Heilung kam eine eitrige Bronchitis und erneut stand das Leben von Jürgen Jess auf der Kippe … und das über mehrere Wochen.

Die Operation verlief gut, doch dann kam 
eine eitrige Bronchitis als Komplikation hinzu

„Ich hatte ein erfülltes Leben“, stellt der 84-Jährige eine Woche nach seiner Heimkehr aus dem Krankenhaus fest. Doch noch wolle er nicht gehen. Seine Tochter wohnt mit den Enkelkindern in Übersee. Lange passte ein Besuch zeitlich nicht und dann kam Corona. Im Sommer 2022, in wenigen Wochen, kommen sie endlich. Jürgen Jess ist froh, seine Lieben nach den schwierigen Jahren endlich real zu sehen. Der Besuch gibt ihm Antrieb und Kraft und auch wenn er nach den Wochen des Liegens − schließlich war er insgesamt sechs Wochen in der LungenClinic − noch das Laufen wieder festigen muss, Rad fahren klappt immerhin schon für kurze Strecken. Wobei er auch noch sehr erschöpft ist und in den letzten Wochen über zwölf Kilo abgenommen hat. Seine Frau ist erleichtert, ihn wieder an ihrer Seite zu wissen, zumal auch sie gesundheitlich angeschlagen ist. Gemeinsam kämpft es sich aber leichter als allein.

Freundliche Mitarbeiter:innen der LungenClinic 
unterstützten auch in schweren Momenten

Genau diese Gemeinsamkeit hat Jürgen Jess in der LungenClinic mindestens so sehr geholfen wie die Präzisionsmedizin, davon ist er überzeugt. „Kein böses Wort in sechs Wochen“, betont er. Alle Beschäftigten seien freundlich gewesen, hätten ihn auch in schweren Momenten unterstützt. In netten Gesprächen habe man immer wieder Gemeinsamkeiten gefunden. Mal über die Ostsee geredet, manchmal nur über das Wetter. Bloß nicht so sehr über Krankheiten, das hat er sich auch von seinen Zimmernachbarn gleich erbeten.

„Noch vor 15 Jahren hätte der Patient nur eine kleine Chance auf eine Lebensverlängerung gehabt in seiner Krankheitssituation“, erklärt Chefarzt Dr. Christian Kugler. „Um mit Patient:innen solche schönen Behandlungsziele zu erreichen, muss man in ihnen Optimissmus erzeugen und ihnen eine positive Grundhaltung jeden Tag vorleben. Gerade auf diesem Sektor leistet unser Personal überzeugende Arbeit.“ Auch würde eine gute Grundstimmung im Team auf die Patient:innen überspringen so Dr. Kugler und betont, dass auch diese den Heilungsprozess fördere.

„Stein und Mörtel bauen ein Haus, 
Geist, Arbeit und Liebe schmücken es aus.“

„Ich habe großes Glück, in die LungenClinic gekommen zu sein“, zieht der in Wedel wohnende Senior Bilanz. „Stein und Mörtel bauen ein Haus, Geist, Arbeit und Liebe schmücken es aus.“ An diesen Poesiealbumspruch hat er dann auch gedacht, als er Dr. Kugler einen Dankesbrief schrieb. Ein Dankesbrief, der für alle Mitarbeiter:innen der LungenClinic gedacht ist, denn sie schmücken die LungenClinic und schenken Menschen wie Jürgen Jess zusätzliche Lebenszeit.


 

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