Schwerpunkt

Computertomographie der Lunge

Die Computertomographie (CT) hat sich bei Atemwegserkrankungen, Lungengerüsterkrankungen und Tumordiagnostik zu unserem Schwerpunkt entwickelt. Dabei bauen wir auf unsere langjährige Erfahrung mit den vielseitigen Erkrankungen der Lunge und ihren zahlreichen Erscheinungs- und Interpretationsmustern. Häufig werden wir auch konsiliarisch für andere Krankenhäuser des norddeutschen Raumes tätig und oft auch gutachterlich befragt. Unser medizinisches Fachpersonal ist Mitglied der Deutschen, der Europäischen und der Nordamerikanischen Röntgengesellschaft.

Die CT erzeugt Schnittbilder des menschlichen Körpers. Sie ermöglicht Ärzten mit Hilfe von Röntgenstrahlen innere Organe, Blutgefäße, Muskeln, Knochen und andere Strukturen sichtbar zu machen, um beispielsweise Entzündungsherde, Tumore oder Verletzungen nachweisen zu können. Grundsätzlich kann der gesamte Körper mit dem CT untersucht werden: vom Hirn – zum Ausschluss oder Nachweis eines Schlaganfalles  –  bis zum Fuß zur Darstellung eines Knochenbruches. Die CT spielt auch bei der Planung von Operationen sowie bei der Verlaufskontrolle einer Therapie eine wichtige Rolle.

Im Computertomographen bewegt sich eine Röntgenröhre auf einer Kreisbahn um den Tisch, auf dem der Patient liegt, und sendet Röntgenstrahlen durch den Körper. Die unterschiedlichen Körperregionen können aus vielen Richtungen aufgenommen und am Computer zu Schnittbildern bzw. einem dreidimensionalen Bild zusammengesetzt werden. Die gesamte Untersuchung wird von dem im Schaltraum befindlichen medizinischen Personal (MTRA) durchgeführt und vollständig überwacht. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf eine möglichst geringe Strahlendosis gelegt. Auch wenn das Personal den CT-Raum verlassen hat, besteht durch ein Fenster und eine Gegensprechanlage die Möglichkeit zum direkten Kontakt. Um ein Verwackeln der Bilder zu vermeiden, müssen die Patienten während der Untersuchung still liegen und die Atmung bei Untersuchungen von Brustkorb und/oder Bauchraum gemäß der Ansage kontrollieren. Die gesamte Untersuchung dauert je nach Aufwand zwischen fünf und 20 Minuten.

Nur ein Teil der Untersuchungen erfordert eine Kontrastmittelgabe. Dadurch können die  Radiologen bestimmte Strukturen auf dem Bild besser erkennen. Einige Patienten leiden unter der relativen Enge während der Untersuchung. Aber nur in seltenen Fällen wird hier eine Medikation zur Beruhigung notwendig. Bei Kindern muss zur CT mindestens ein Elternteil, bei nicht Deutsch sprechenden Patienten ein Dolmetscher mitkommen. Im Aufklärungsgespräch sollten Patienten uns unbedingt auf folgende Punkte hinweisen:

  • Allergien, insbesondere auf Jod
  • Nierenfunktionsstörung
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen (insbesondere Schilddrüsenüberfunktion)
  • Schwangerschaft (muss bei einer Röntgenuntersuchung sicher ausgeschlossen sein)

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