Lungenkarzinom

Als unsere wesentliche Aufgabe sehen wir es, Patienten in allen Schritten der Diagnostik und Therapie partnerschaftlich zur Seite zu stehen. Grundlage hierfür ist das offene Gespräch und die Berücksichtigung der Aspekte jedes Einzelfalles. Basis einer patientenzentrierten Betreuung ist außerdem eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Um allen Patienten Zugang zu den modernsten Verfahren einer umfassende Diagnostik, Therapie und Nachsorge beim Lungenkarzinom zu ermöglichen, sind in unserer Klinik diesbezügliche Qualitätsstandards festgelegt.

Die Diagnosesicherung erfolgt so wenig invasiv wie möglich, andererseits aber auch so umfassend, wie für die fachübergreifende Therapieplanung erforderlich. Die sichere Artdiagnose eines Tumors kann dabei durch alle etablierten bioptischen Verfahren der Endoskopie, der sonographisch oder computertomographisch gestützten transthorakalen Biopsien oder auch durch chirurgische Maßnahmen erfolgen. Die Möglichkeit zur schnellzytologischen Erstdiagnose noch während der Untersuchung leistet dabei entscheidende Hilfen, verkürzt Untersuchungszeiten und verringert die Anzahl diagnostischer Eingriffe. Einen besonderen Schwerpunkt der Diagnostik stellen in unserer Klinik die gering invasive Diagnosesicherung und das Staging des Lungenkarzinoms mittels endosonographischer Verfahren (endobronchialer und ösophagealer Ultraschall, - EBUS und EUS) dar.

Eine zentrale Rolle in der Therapieplanung nimmt auch die kardiopulmonalen Funktionsdiagnostik ein. Unter Berücksichtigung aller Begleiterkrankungen ergibt sich hieraus die Einschätzung hinsichtlich der Risiken für lungenresezierende Eingriffe sowie der postoperative Lebensqualität und für alle ergänzenden oder alternativen therapeutischen Verfahren. Bei Patienten mit multiplen Vorerkrankungen kann die Möglichkeit zur Therapie im Einzelfall erst durch die internistisch-pneumologische und physiotherapeutische Vorbehandlung geschaffen werden. Die ärztlichen und pflegerischen Aspekte einer palliativmedizinischen Betreuung einschließlich einer ggf. erforderlichen Schmerztherapie, sowie die Nachsorge und häusliche Weiterbetreuung werden im Behandlungsteam beraten.

Das therapeutische Vorgehen schlagen wir unseren Patienten nach Entscheidung einer regelmäßigen interdisziplinären Konferenz vor.

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