LungenClinic Grosshansdorf nimmt neuen Funktionstrakt in Betrieb

24. Oktober 2014: Die LungenClinic Grosshansdorf hat am 24. Oktober 2014 ihren neuen Funktionstrakt in Betrieb genommen. In dem Gebäude sind das Ambulante Zentrum, die zentrale Patientenaufnahme, zwei neue OP-Säle mit Aufwachraum und die Zentralsterilisation unter einem Dach vereint. Als Plankrankenhaus der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein wurde das neue Gebäude von der Hamburger Gesundheitsbehörde und dem Schleswig-Holsteiner Gesundheitsministerium mit je 2,5 Millionen Euro gefördert, 985.000 Euro brachte die Klinik selbst auf.

Der Funktionstrakt wurde nach neuesten Erkenntnissen der Krankenhausarchitektur und Arbeitsorganisation in Kliniken errichtet: Im Erdgeschoss befinden sich die zentrale Patientenaufnahme und das Ambulante Zentrum, in dem die drei medizinischen Schwerpunkte der Klinik – Pneumologie, Onkologie, Thoraxchirurgie – fachübergreifend zusammenarbeiten. Die Patienten werden zentral empfangen, können ohne größere Wartezeiten untersucht und im Anschluss den jeweils richtigen Abteilungen zugeleitet werden. Im ersten Geschoss wurden die beiden neuen OP-Säle untergebracht, die alten OP-Säle zu einem Aufwach- und einem Endoskopieraum umgebaut und mit dem Neubau verbunden. Im Untergeschoss befindet sich die Zentralsterilisation. Der Neubau ersetzt den bislang genutzten Haupteingang.

Auch ästhetisch setzt das Gebäude Maßstäbe: Die Fassade wird durch verschieden farbige, unterschiedlich große Paneele aus Aluminium verkleidet. Das Farbspiel aus Erd- und Bronzetönen verleiht dem Gebäude Leichtigkeit und Wärme, die unterschiedlich angeordneten, rechteckigen Paneele vermitteln den Eindruck eines aus Sandstein gebauten Hauses. Das auskragende, durch Stützen getragene Obergeschoss durchbricht und belebt den kubistischen Baukörper und dient zugleich als schützende Überdachung für Patienten, die im Krankenwagen zur Klinik gebracht werden.

Professor Klaus F. Rabe: „Als eine der wichtigsten Fachkliniken zur Versorgung von Lungenerkrankungen in Norddeutschland sind wir verpflichtet, in Medizin, Arbeitsorganisation und der Gesundheitsförderung unserer Mitarbeiter Standards zu setzen und Vorbild zu sein. In unserem neuen Gebäude sind die Wege kurz, Organisationseinheiten zusammen gefasst, die Räume ansprechend, Mobiliar, Geräte und Technologie auf dem allerneuesten Stand. 
Ein ästhetisch überaus überzeugendes Gebäude, hinter dessen schönen Fassade sich die gebündelte Kompetenz unseres Hauses verbirgt: modernste Apparatetechnik, neueste 
Diagnose-, Pflege- und Behandlungsmethoden, qualifizierte und Menschen zugewandte Ärzte, Pfleger und Schwestern.“ 


Grundstein für den neuen Funktionstrakt

24. Januar 2013: Rund 130 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Medien und benachbarten Krankenhäusern waren gekommen, um am 24. Januar 2013 der feierlichen Grundsteinlegung für den neuen Funktionstrakt der LungenClinic Grosshansdorf beizuwohnen. In ihren Grußworten hoben die Hamburger Senatorin der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Cornelia Prüfer-Storcks und die Staatssekretärin des Gesundheitsministeriums in Schleswig-Holstein, Anette Langner,  die gute Zusammenarbeit beider Bundesländer bei der Bewilligung und Finanzierung des neuen Funktionstraktes wie auch die gute Zusammenarbeit mit der LungenClinic hervor.

In die Zeitkapsel hatte Wolfgang Gerckens, Kaufmännischer Geschäftsführer der LungenClinic Grosshansdorf, ein Hamburger Abendblatt/Ausgabe Stormarn vom 24. Januar 2013, zwei Kopien der Bewilligungsschreiben der Hamburger Gesundheitsbehörde und des Schleswig-Holsteinischen Gesundheitsministeriums sowie zwei Euro-Münzen gelegt: eine mit dem Lübecker Holstentor und eine mit dem Hamburger Michel.  Alle Beteiligten hatten an der Grundsteinlegung sichtlich Freude: Mit mehreren Schippen Zement wurde die Kassette im Grundstein eingemauert.

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