Ernstfall erfolgreich geprobt: LungenClinic Grosshansdorf übt Katastrophenfall gemeinsam mit Stormarner Rettungskräften

2. Februar 2018

Gestern Abend um kurz vor 18 Uhr hieß es für die Angestellten und Patienten der LungenClinic Grosshansdorf sowie für über 160 Stormarner Rettungskräfte: Alarm – Verpuffung im Heizungskeller der LungenClinic, voraussichtlich drei Schwerverletzte, Evakuierung einer Station wegen Rauchentwicklung notwendig!

30 Statisten des Deutschen Roten Kreuzes hatten sich am Nachmittag in die LungenClinic begeben: Drei von ihnen wurden als Heizungsmechaniker mit zum Teil schweren Brandverletzungen geschminkt, die anderen mischten sich als Patienten auf eine Station mit „echten“ Patienten. Nach ausgelöstem Alarm rückten 32 Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Großhansdorf sowie 26 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ahrensburg mit über zehn Einsatzfahrzeugen an. 

Darüber hinaus wurden Rettungskräfte des Rettungsdienst-Verbundes Stormarn hinzugezogen. Der hauptamtliche Rettungsdienst kam mit drei Rettungswagen sowie einem Notarzteinsatzfahrzeug, unterstützt wurde er von ehrenamtlichen Rettungskräften der Schnell-Einsatz-Gruppe Rettungsdienst des Kreises Stormarn, die mit insgesamt acht Rettungswagen, zehn Krankenwagen sowie zwei Gerätewagen heranfuhren und das Ärzte- und Pflegeteam der LungenClinic Grosshansdorf unter anderem beim internen Transport sowie dem Betrieb einer Behelfsstation unterstützen. Insgesamt waren 13 hauptamtliche und 90 ehrenamtliche Kräfte von ASB, DLRG, DRK und MHD vor Ort.

Initiiert wurde die Übung von der LungenClinic Grosshansdorf, die Stormarner Rettungskräfte nahmen die Gelegenheit gerne wahr, einen solchen Großeinsatz zu üben. Ganz nach dem Motto „Gemeinsam für die Sicherheit in Großhansdorf“ bereitete in den Wochen zuvor ein enger Mitarbeiterstamm der Klinik unter Führung der kaufmännischen Geschäftsführerin Susanne Quante sowie die jeweiligen Leitungen der Rettungskräfte unter strikter Geheimhaltung den Übungsfall vor. 

„Krankenhäuser kennt man als sichere Orte, zu denen bei Unfällen die Verletzten gebracht werden. Wir wollten mit der Übung testen, wie  gut wir als Krankenhaus in einer eigenen Katastrophensituation funktionieren, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein“, so Susanne Quante. 

Mit dem Ablauf der Übung ist sie zufrieden: „Sowohl unsere Mitarbeiter als auch alle Rettungskräfte haben sehr gut gehandelt. Das Wichtigste war, die Patienten in Sicherheit zu bringen, was gut funktionierte. Die detaillierte Analyse besprechen wir im Nachgang, um mögliche Optimierungs-maßnahmen auch zeitnah umzusetzen. Die Übung hat uns auch bestätigt, dass man solche Situationen für den Ernstfall immer wieder proben muss.“

Mit einem gemeinsamen Imbiss in der LungenClinic feierten alle Beteiligten im Anschluss den erfolgreichen Verlauf der Übung. 

Die vollständige Presseinformation finden Sie hier.

Mitglied in: