Pressestatement

15. November 2016

zum Kommissionsbericht der Bundesärztekammer vom 27.9.2016

Die Prüfungs- und Überwachungskommission, die von Bundesärztekammer, GKV-Spitzenverband und Deutscher Krankenhausgesellschaft zur Kontrolle der Einhaltung des Transplantationsgesetzes getragen wird, hat im Rahmen der routinemäßigen Prüfungen des Lungentransplantationsprogramms des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) für die Jahre 2010 bis 2012 Auffälligkeiten bei medizinischen Daten und deren Dokumentation beanstandet.

Die LungenClinic Grosshansdorf kooperiert im Bereich der Lungentransplantation seit 2010 mit dem UKE, das für die Führung und Meldung der Patienten verantwortlich ist und die Indikation zur Transplantation stellt. Die LungenClinic Grosshansdorf bedauert, dass an der Schnittstelle zwischen der LungenClinic Grosshansdorf und dem UKE zur Übertragung der Patientendaten im betreffenden Zeitraum vor sechs Jahren die Akten- und Dokumentationssituation unvollständig war. Dies entspricht nicht den Qualitätsstandards, wie sie heute in der LungenClinic Grosshansdorf existieren. Externe Audits und Kontrollen renommierter, unabhängiger Institutionen bestätigen uns seit Jahren höchste Qualität unserer Arbeit.

Im kontinuierlichen Prozess der Optimierung von Abläufen hat die LungenClinic Grosshansdorf bereits Ende 2012 damit begonnen, unter anderem seine elektronische Dokumentation zu modernisieren. Darüber hinaus arbeitet die LungenClinic Grosshansdorf seit der Prüfung der Kommission im vergangenen Jahr an der Aufklärung der beschriebenen Situation.

Wir betonen, dass das Wohlergehen unserer Patienten bei uns immer an oberster Stelle steht und unser Handeln stets danach ausgerichtet ist. Die beschriebene Situation hat zu keiner Zeit dazu geführt, dass Patienten der LungenClinic Grosshansdorf bevorzugt behandelt wurden.

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