Förderverein FBLG spendet 18.000 Euro an die LungenClinic Grosshansdorf

9. Juni 2015

Vlnr: Elisabeth Fiehn (VHS), Hella Diekow, Kurt Redeker (beide Förderverein), Michaela Francke (Ltd. Physiotherapeutin), Reinhard Niegengerd (Förderverein), Prof. Dr. med. Klaus F. Rabe, Ingrid Pollmann (Förderverein)

Großhansdorf, 8. Juni 2015: Am Montag übergab der Förderverein FBLG der LungenClinic Grosshansdorf einen symbolischen Scheck über 18.000 Euro. Soviel hatten die Mitglieder des Fördervereins durch ihr beharrliches Engagement gesammelt – in Form von Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Zuschüssen.  „Verwendet wird dieses Geld für die Gesundheitsversorgung in der LungenClinic Grosshansdorf, unter anderem auch für die Physikalische Therapie“, so der Ärztliche Geschäftsführer Prof. Dr. med. Klaus F. Rabe, „herzlichen Dank!“

Vor gut einem Jahr hatte der Verein, der sich inzwischen „Förderverein zur Beschaffung von Mitteln für die LungenClinic Grosshansdorf e.V.“ nennt, eine für Großhansdorf einzigartige Kampagne zur Erhaltung des Klinik-Bewegungsbades gestartet, denn die LungenClinic stand damals vor der schweren Entscheidung, das Bad wegen der hohen Betriebs- und Instandhaltungskosten eventuell schließen zu müssen. Doch man setzte sich zusammen, Bürger aus Großhansdorf, Prof. Rabe, Bürgermeister Janhinnerk Voß, Steuerberater und letztlich auch das Finanzamt, um einen Ausweg zur Rettung des Bades zu finden. „Das gelang“, so Prof Rabe, „mit Herz und Verstand wurde die Situation kreativ gelöst.“

Hella Diekow, die 1. Vorsitzende des Fördervereins, erinnerte dankbar an die Solidaritätswelle, die dem Förderverein entgegenschwappte. Die Presse wurde angesprochen, Unterschriften gesammelt und dadurch konnte auch die externe Nutzung des Bades um ein Vielfaches vergrößert werden sowie mehr Einnahmen generiert werden. Eine der größten Nutzerinnen ist die Volkshochschule Großhansdorf, die ihr Angebot im Bewegungsbad stark erweitert hat. Weitere Kunden sind der Sportverein Großhansdorf, die Familienbildungsstätte des DRK, die Rheumaliga Kiel und private Therapeutinnen, die das Bad für Wassergymnastik mit ihren Patienten nutzen.

Mit der Erhaltung des Bewegungsbades und dem Engagement der Anwohner, so Ingrid Pollmann, Pressesprecherin des Fördervereins, sei der Gesundheitsstandort Großhansdorf noch einmal gestärkt worden. Doch Prof. Rabe warnte davor, die Zukunft allzu rosig zu sehen, denn die Technik des Bades müsse kontinuierlich überprüft werden und auch das Gesundheitsamt komme jedes Jahr zum Check – bei einem Bad älterer Bauart wie dem Bewegungsbad seien diese Prüfungen keine Selbstgänger. Und auch der laufende Betrieb könne zurzeit weder durch die Einnahmen für den Eintritt noch durch Spenden vollkommen gedeckt werden.

Er habe jedoch großen Respekt vor dem Engagement des Fördervereins, so Prof. Rabe und versprach: „Sicherlich werden wir auch in Zukunft Lösungen finden.“

 

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